Maserati Ghibli 3.0L Diesel
Kröpfl GmbH
Limousine, Gebrauchtwagen
Maserati Ghibli 3.0L Diesel
EZ: 1/2016, grau, Diesel, 58.601 km
Leistung: 275 PS (202 KW)
A-8230 Hartberg
Händler
38.900 EUR
Maserati 3200 GTA
Autopark Ellinger GMBH
Sportwagen/Coupe, Gebrauchtwagen
Maserati 3200 GTA
EZ: 2/2002, grau, Benzin, 57.000 km
Leistung: 368 PS (271 KW)
A-1220 Wien
Händler
32.900 EUR
Maserati Levante S Q4 Sport Paket NP: 144.717 € Finanz. mög
Automobile Swoboda GesmbH
SUV, Gebrauchtwagen
Maserati Levante S Q4 Sport Paket NP: 144.717 € Finanz. mög
EZ: 10/2017, Blu Passione blau, Benzin, 32.000 km
Leistung: 430 PS (316 KW)
A-4664 Oberweis
Händler
81.990 EUR
Maserati ist eine italienische Automarke, die mittlerweile zum Fiat Chrysler Konzern gehört. Traditionell steht der Name Maserati für Sportwagen und sportliche Gran Turismo Limousinen.

Bevor das Familienunternehmen1914 in Bologna von drei der fünf Maserati-Brüder gegründet wurde, konnten bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt werden. Bereits 1898 baute Carlo Maserati ein eigenes Motorrad, um damit an Rennen teilzunehmen. Die Rennleidenschaft führte ihn anschließend zu Fiat, wo er zeitweise mit Vincenzo Lancia, einem weiteren berühmten Urvater der italienischen Automobilindustrie, zusammenarbeitete. Ab 1903 arbeiteten die Brüder für Isotta Fraschini. In der Zeit bauten sie auf Basis der Isotta-Technik auch einen Rennwagen. Das führte 1914 zur Gründung des eigenen Unternehmens. Anfangs baute man für Kunden Serienfahrzeuge von Isotta für Autorennen um.

Weitere Informationen zur Automarke Maserati

Nach einer Unterbrechung des Geschäfts während des Ersten Weltkriegs wurde die Werkstatt wieder in Betrieb genommen und Fahrzeuge für Grand Prix Rennen vorbereitet. 1925 wurde der Rennwagen-Konstrukteur Diatto übernommen. Ein Jahr später brachte Maserati auf Basis einer dieser Konstruktionen ein eigenes Renn-Fahrzeug, den Tipo 26, heraus. Mit diesem Fahrzeug konnte bei der Targa Florio auch der erste Rennerfolg unter dem Namen Maserati eingefahren werden. Das Engagement im Rennsport wuchs und so unterhielt man bald ein eigenes Werksteam, verkaufte aber auch Rennfahrzeuge an Kunden. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs konnte man insgesamt 19 Rennerfolge verbuchen.

Trotz der Rennerfolge verlor das Unternehmen an wirtschaftlicher Dynamik und 1937 kam es zum Verkauf an den Orsi-Konzern. Adolfo Orsi war Großindustrieller und Inhaber eines Firmen-Konglomerats, zu dem Stahlwerke, Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen sowie Werkzeugmaschinen gehörten. Mit dem populären Namen Maserati wollte er eine Image-Aufwertung erreichen und so prangte die Bezeichnung bald auf vielen seiner Produkte. Auch Motorräder wurden nach Übernahme von Italmoto unter dem Markennamen Maserati hergestellt.

Der Umzug von Bologna nach Modena



1940 verlegte Orsi den Betrieb in seinen Heimatort Modena, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. Der Dreizack, das Wahrzeichen von Bologna, dem ursprünglichen Gründungsort von Maserati, blieb im Logo jedoch erhalten.

Die Nachkriegszeit



Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Maserati weiterhin im Rennsport aktiv. 1953 konstruierte man das erste Formel 1 Fahrzeug. Juan Manuel Fangio war einer der berühmtesten Fahrer des Maserati-Werksteams.

Da die Teilnahme am Rennsport allein nicht wirtschaftlich war, wurde nach zusätzlichen Einnahmequellen gesucht. In den fünfziger Jahren beschloss man daher, ähnlich wie beim Nachbarn Ferrari, die Entwicklung und den Verkauf von Straßensportwagen voranzutreiben. Die Produktpalette wurde konsequent erweitert und 1963 kam die erste viertürige Limousine, der Quattroporte, auf den Markt.

In den sechziger Jahren kam zu Maserati und Ferrari auch noch Lamborghini als weiterer unmittelbarer Wettbewerber hinzu.

Die Zeiten von Citroën und De Tomaso



Wirtschaftlich lief es jedoch nicht besonders gut und so übernahm Citroën Ende der sechziger Jahre die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Firma. Anfang der siebziger Jahre versuchte man mit ambitionierter Technik, meist auf Basis von Citroën, neue Käufergruppen zu erschließen. Die Stückzahlen erreichten jedoch nie die angepeilten Ziele und mit der Ölkrise bekam auch der Mutterkonzern Probleme. Citroën wurde von Peugeot übernommen und Maserati stand vor der Zahlungsunfähigkeit. Um eine Pleite zu verhindern, ordnete die italienische Regierung an, das Unternehmen an die italienische Sportwagenfirma De Tomaso abzugeben. Unter De Tomaso wurde das Unternehmen vom Klein- zum Großserienhersteller umgebaut. Prominenter Geschäftsführer war zeitweise Romano Prodi, späterer italienischer Ministerpräsident.

Die Übernahme durch Fiat



1989 stieg der Fiat-Konzern, zu dem mittlerweile mehrheitlich auch Ferrari gehörte, mit 49 Prozent in das Unternehmen ein und übernahm ab 1993 die restlichen Anteile von Alejandro de Tomaso, der kurz zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte.

Die Maserati Modellpalette



Einige Modellbezeichnungen bei Maserati gibt es schon seit Jahrzehnten, andere sind neu hinzugekommen. Der Ghibli wurde nach einem Wind im Mittelmeerraum benannt ist wie der klassische Gran Turismo Quattroporte ebenfalls eine viertürige Sportlimousine. Auch im Bereich der SUV gibt es mittlerweile mit dem Levante Q4 ein Angebot als sportlicher Gran Turismo. Der Supersportwagen MC20 und der Spyder mit Ferrari Motor stehen für kompromisslose Sportlichkeit. Die Abkürzung MC steht dabei für Maserati Corse, also Rennsport.
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