Jeep Renegade 2,0 MultiJet II 4WD 9AT 170 Trailhawk
Automobile Swoboda GesmbH
SUV, Gebrauchtwagen
Jeep Renegade 2,0 MultiJet II 4WD 9AT 170 Trailhawk
EZ: 11/2019, weiss, Diesel, 59.515 km
Leistung: 170 PS (125 KW)
A-4664 Oberweis
Händler
24.990 EUR
Jeep Renegade 1,6 MultiJet II 120 Longitude
K & C Automobil KG
SUV, Gebrauchtwagen
Jeep Renegade 1,6 MultiJet II 120 Longitude
EZ: 1/2019, rot, Diesel, 95.200 km
Leistung: 120 PS (88 KW)
A-4341 Arbing
Händler
17.997 EUR
Jeep Compass 1,4 MultiAir Limited FWD 6MT 140
Autohaus Seipl GmbH
SUV, Gebrauchtwagen
Jeep Compass 1,4 MultiAir Limited FWD 6MT 140
EZ: 6/2019, grau, Benzin, 67.900 km
Leistung: 140 PS (103 KW)
A-4060 Linz-Leonding
Händler
19.500 EUR
Jeep Renegade 1.0 T-GDI FWD Limited ACC Navi SHZ PDC+Ka
Automobile Schuster Ges.m.b.H
Geländewagen, Gebrauchtwagen
Jeep Renegade 1.0 T-GDI FWD Limited ACC Navi SHZ PDC+Ka
EZ: 5/2020, schwarz, Benzin, 26.001 km
Leistung: 120 PS (88 KW)
A-4663 Laakirchen
Händler
19.839 EUR
Jeep Renegade 1,6 MultiJet II 120 Longitude NAVI Kamera
Automobile Swoboda GesmbH
SUV, Gebrauchtwagen
Jeep Renegade 1,6 MultiJet II 120 Longitude NAVI Kamera
EZ: 11/2017, weiss, Diesel, 27.500 km
Leistung: 120 PS (88 KW)
A-4664 Oberweis
Händler
17.890 EUR
Jeep ist eine Marke des US-amerikanischen Autohersteller Chrysler, welcher mittlerweile zum Fiat-Chrysler-Konzern gehört. Es werden derzeit ausschließlich SUV und Geländewagen unter diesem Markennamen produziert. Der Name Jeep hat sich jedoch mittlerweile als Gattungsbegriff für die gesamte Fahrzeugklasse der SUV und Geländewagen umgangssprachlich durchgesetzt, unabhängig von der Marke.

Weitere Informationen zur Automarke Jeep

Die Anfänge



Die Historie von Jeep reicht bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück. 1938 wurde vom Kleinwagenhersteller American Bantam der BRC als leichtes Aufklärungsfahrzeug für die Armee entwickelt und vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch keinen Bedarf, obwohl man von den Eigenschaften begeistert war.

Nach Ausbruch des Krieges sollte die Mobilität der amerikanischen Armee erhöht werden. 1940 startete man deshalb eine Ausschreibung für ein leichtes Geländefahrzeug. Allradantrieb und eine Viertel Tonne Zuladung waren die Vorgabe. Die Ausschreibung ging an 135 amerikanische Hersteller von PKW, LKW und landwirtschaftlichen Maschinen. Das Interesse an dem damals wenig rentablen Projekt hielt sich allerdings in Grenzen. Das lag auch an den knappen Zeitvorgaben des Militärs. Nur zwei kleine Firmen beschäftigten sich ernsthaft mit dem Thema. Einerseits die Firma American Bantam, welche schon Erfahrungen durch die Entwicklung des BRC für die Armee hatte und andererseits die Firma Willys-Overland. Beide Firmen hatten gemeinsam, dass sie in finanzieller Schieflage steckten und eine Auftragsvergabe als letzte Chance für das Weiterbestehen der Firma sahen.

Während American Bantam ihren Prototyp rechtzeitig ablieferte, schaffte das Willys-Overland nicht. Da beide Firmen recht klein waren, entschied die Armee aufgrund der Liefersicherheit, dass trotzdem beide Unternehmen beauftragt werden sollten. Um den akuten Bedarf zu decken überzeugte das Verteidigungsministerium zusätzlich die Firma Ford. Vorgabe für alle drei Beteiligten war der Entwurf der Firma Bantam. Das Ministerium setzte ebenfalls durch, dass Ford und Willys-Overland Zugriff auf die technischen Unterlagen von Bantam bekam.

Es wurden also von drei Firmen die nahezu identischen Fahrzeuge gebaut, aber nach umfangreichen Tests entschied sich die Armee für die Variante von Willys-Overland. Hauptargument war der stärkere Motor. Nach einer Überarbeitung startete er als „Willys MB“. Das MB stand dabei für Military Variant B. Bei Ford, wo die meisten der 360.000 Fahrzeuge bis Kriegsende vom Band liefen, wurde er GP genannt. G stand für Government und P für den 80 Inch Radstand.

Die Namensgebung



Ob der Name Jeep von der amerikanischen Aussprache für GP kommt oder sich auf die Abkürzung von General Purpose bezieht, ist unbekannt, ebenso, wie der Einfluss von „Eugene the Jeep“ aus dem Popeye-Comic.

Verbürgt ist hingegen, dass die „Washington Daily News“ 1941 ein Bild des Fahrzeugs mit der Bezeichnung Jeep herausbrachte, nachdem bei einer Presse-Vorführung eine Journalistin die Treppe des Kapitols in Washington mit dem Willys-Testfahrer Irving Hausmann hinauffuhr.

Die Nachkriegszeit



Nach dem Krieg versuchte man bei Willys den Jeep auch im zivilen Bereich zu verkaufen und entwickelte den Ableger CJ, für Civilian Jeep. Ab 1945 lief er vom Band, aber erst 1950 bekam Willys vor Gericht die Markenrechte zugesprochen. Bantam hatte gegen die Verwendung des Namens geklagt. Ford hatte nach dem Krieg kein Interesse mehr an einer Produktion.

Die militärischen Modelle wurden noch bis in die siebziger Jahre gebaut, also auch im Vietnam-Krieg noch eingesetzt. Ab 1950 wurde der Jeep überarbeitet und der MB durch den M38 ersetzt.

Die Besitzer der Marke Jeep wechselten nach dem Krieg häufig. Schon 1953 wurde Willys von Kaiser Motors aufgekauft und 10 Jahre später in Kaiser-Jeep umbenannt. Die American Motors Corporation, ein Zusammenschluss von Nash und Hudson übernahm 1970 die Firma Kaiser-Jeep, wurde aber 1987 ihrerseits von Chrysler aufgekauft. Chrysler schloss sich 1998 mit Daimler-Benz zusammen. Bei der Trennung 2007 blieb die Marke Jeep bei Chrysler.

Jeep heute



Mittlerweile gehört Chrysler zum Fiat-Chrysler-Konzern und hat seine Modellpalette deutlich erweitert. Neben den klassischen zivilen Varianten wie Wagoneer, Gladiator oder Comanche (heute als Jeep Liberty produziert) werden heute Modelle wie Cherokee, Compass, Grand Cherokee, Renegade oder Wrangler angeboten. Einige davon gelten selbst schon als Klassiker. Markenzeichen von Jeep ist der eindrucksvolle Kühlergrill mit sieben Schlitzen, welches als Geschmacksmuster auch rechtlich geschützt ist.
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